Mehr für sein Geld bekommen, bevor die Preise anziehen

12.03.2026

Preis-Nachfrage-Index von billiger.de deutlich unter Vorjahresniveau – Konflikte lassen Preissteigerungen erwarten

Karlsruhe. Nach Jahren stetig steigender Preise zeichnet sich erstmals eine spürbare Entspannung ab: Der aktuelle Preis-Nachfrage-Index (PNI) von billiger.de liegt mit 91,5 Punkten deutlich unter dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Preisniveau produktübergreifend um 2,8 Prozent gesunken Die Auswertung ließ für die Verbraucherinnen und Verbraucher ein Jahr mit sinkendem Preisniveau erwarten – zumindest in weiten Teilen des Marktes. Durch den Krieg im Nahen Osten dürften die Preise für zahlreiche Produkte nun aber bald anziehen.

billiger.de Preis-Nachfrage-Index 2026
billiger.de Preis-Nachfrage-Index 2026

Beliebte Kategorien überwiegend günstiger als im Vorjahr

Ein Blick auf die einzelnen Produktbereiche bestätigt den Trend. Besonders stark gesunken ist das Preisniveau in der Kategorie Auto & Motorrad (-5,7 Prozent). Auch Computer & Software sind mit -2,2 Prozent günstiger als noch vor einem Jahr und das trotz aktuell hoher Preise für einzelne Komponenten wie etwa RAM-Speicher.

Weitere nachfragestarke Bereiche wie Fotografie, Gesundheit & Kosmetik, Haushalt, Heimwerken und Garten liegen ebenfalls unter dem Preisniveau des Vorjahres. Für Konsumentinnen und Konsumenten ergibt sich damit in vielen Alltags- und Freizeitbereichen ein günstigeres Marktumfeld.

Lebensmittel und Handys ohne Vertrag weiter teurer

Nicht alle Produktgruppen folgen dieser Entwicklung: Lebensmittel sowie Handy & Telefon bilden weiterhin die Ausnahme und liegen preislich über dem Vorjahresniveau. Gerade im Bereich der Grundversorgung bleibt der Kostendruck für viele Haushalte somit bestehen.

billiger.de Preis-Nachfrage-Index 2026
billiger.de Preis-Nachfrage-Index 2026

Preisbewusst einkaufen mit Marktdaten von billiger.de

Unsere Auswertungen zeigen, dass sich das Marktumfeld zu Jahresbeginn spürbar entspannt hatte– zumindest in großen Teilen des Konsumgütermarktes“, erklärt Thilo Gans, Geschäftsführer der solute GmbH. „Wir gehen davon aus, dass sich die in den ersten Monaten des Jahres beobachteten niedrigeren Preise im Vergleich zum Vorjahr noch eine Weile halten werden, wenn der Konflikt im Nahen Osten nicht zu lange dauert. Wer Anschaffungen plant sollte die Marktentwicklungen jetzt genau beobachten“, so Gans.

Das Vergleichsportal billiger.de unterstützt Verbraucherinnen und Verbraucher dabei mit umfassenden Marktdaten. Der Preis-Nachfrage-Index macht Preisentwicklungen transparent, während individuelle Preisverläufe und der Einkaufskalender die besten Kaufzeitpunkte für die 200 beliebtesten Produktkategorien im Jahresverlauf aufzeigen. Unabhängig davon gilt: Wer Preise konsequent vergleicht und den richtigen Kaufzeitpunkt wählt, kann aktuell in vielen Kategorien deutlich sparen.

Fazit: Nach Jahren der Teuerung deuten die aktuellen Zahlen erstmals auf ein Jahr mit geringerem Preisniveau hin – zumindest in vielen der besonders beliebten Produktkategorien und wenn die militärischen Auseinandersetzungen und Handelskonflikte baldmöglichst beigelegt werden.

Hintergrund:

Preis-Nachfrage-Index: https://www.billiger.de/data

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